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Gouverneur Bush: Diagnose bei Terri Shiavo möglicherweise falsch

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Gouverneur Bush: Diagnose bei Terri Shiavo möglicherweise falsch

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Die Eltern der Wachkoma-Patientin Terri Shiavo lassen nicht locker. Nach zwei abgewiesenen Klagen haben sie erneut das Oberste Bundesgericht der USA angerufen. Sie wollen erreichen, dass ihre Tochter, die seit sechs Tagen keine Nahrung erhält, wieder künstlich ernährt wird.

Rückendeckung erhielten sie von Jeff Bush, dem Gouverneur Floridas, der mit neuen Erkenntnissen aufwartete. Demnach habe ein Neurologe gesagt, dass Terris Diagnose falsch sein könnte und sie sich möglicherweise nicht im permanenten Wachkoma befinde, sondern eingeschränkt bei Bewusstsein sei, sagte Jeff Bush. Diese neue Information erfordere eine sofortige richterliche Anordnung. Doch das Oberste Bundesgericht in den USA hat den Fall schon einmal an die Gerichte in Florida verwiesen. Ein Verfassungsexperte machte klar, dass nur Terris Ehemann über ihr Leben entscheiden dürfe. Und dieser will seine Frau schon lange in Frieden sterben lassen, denn das sei ihr Wunsch gewesen, wie er immer wieder betont.