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Klage gegen Stadt München und Land Bayern wegen zu hoher Feinstaubbelastung

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Klage gegen Stadt München und Land Bayern wegen zu hoher Feinstaubbelastung

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Ein Einwohner Münchens hat eine Klage gegen die Stadt München und das Land Bayern wegen zu hoher Feinstaubwerte eingereicht.

Sein Antrag auf einstweilige Verfügung fordert unverzüglich Maßnahmen einzuleiten, um die Einhaltung der EU-Richtlinie für Feinstaubbelastung zu garantieren. Diese besagt, dass an höchstens 35 Tagen im Jahr ein Wert von 50 Mikrogramm Staub in einem Kubikmeter Luft überschritten werden darf. Am Ostersonntag wurden in München zum 36.Mal überhöhte Feinstaub-Werte gemessen. Ein Sprecher der Umweltbehörde relativierte das Problem:“Verschlafen haben wir nichts. Wir haben das Problem wie alle anderen europäischen Großstädte. Die Überschreitungen sind an der Staatsstraße aufgetreten, die die den meisten Autoverkehr in ganz Deutschland hat.” Der Kläger, der an der Landshuter Allee beheimatet ist, fürchtet um seine Gesundheit. Laut einer EU-Studie sterben 65.000 Menschen in Deutschland pro Jahr an den Langzeitfolgen von Feinstaubbelastung durch Luftverschmutzung.