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Medien-Tycoon Gusinsky sagt vor Ermittlern in Israel aus

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Medien-Tycoon Gusinsky sagt vor Ermittlern in Israel aus

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Der russische Medienzar Vladimir Gusinsky ist von israelischen Steuerermittlern verhört worden. Laut Moskauer Medienberichten reiste Gusinsky freiwillig aus den USA nach Israel, um auszusagen. Die israelische Polizei untersucht seit 18 Monaten, ob Gusinsky die Bank Hapoalim dazu benutzt hat, Geld im großen Stil zu waschen. Gusinsky selbst äußerte sich bisher nicht zu den Ermittlungen.

Die Ermittler untersuchen illegale Machenschaften der Bank Hapoalim im Zusammenhang mit einem der größten Geldwäscheskandale in Israel. Inzwischen wurden in der betreffenden Filiale in Tel Aviv 380 Millionen Dollar von 18 Kunden eingefroren und knapp 20 Mitarbeiter fest genommen. Gegen Gusinsky, der auch die israelische Staatsangehörigkeit hat und seit 2000 Wohnsitze in Israel und in den USA unterhält, laufen in Russland mehrere Betrugsverfahren. In Israel besitzt er einen russisch-spracheigen Kabelfernsehsender und ist Mitinhaber der Tageszeitung Ma’ariv.