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Inflation in der Eurozone im März stärker gestiegen als erwartet: 2,1%

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Inflation in der Eurozone im März stärker gestiegen als erwartet: 2,1%

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Der Preisauftrieb in der Eurozone hat sich im März überraschend beschleunigt. Gleichzeitig verschlechterten sich das Geschäftsklima und das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent. Analysten hatten allgemein mit einer geringeren Inflationsrate gerechnet.

Damit lag die Teuerung wieder oberhalb der EZB-Warnschwelle von zwei Prozent. Ob die Europäische Zentralbank darauf mit einer Zinserhöhung reagiert, ist angesichts des schwachen Wachstums ungewiß – zumal die EU-Kommission ihre für die nächste Woche geplante neue Wirtschaftsprognose nach unten korrigieren dürfte. Bereits am Donnerstag gab Brüssel einen Rückgang des Geschäftsklimaindexes bekannt.