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Betroffen, aber gefasst - die Welt betet für den papst

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Betroffen, aber gefasst - die Welt betet für den papst

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Die Gebete der Gläubigen in aller Welt begleiten Papst Johannes Paul auf seinem letzten Weg. In Krakau, der Stadt seines frühen religiösen Wirkens, strömen am Freitagmorgen doppelt so viel Gläubige wie üblich zur Morgenmesse. Hier wurde Karol Wojtyla zum Priester geweiht und später zum Bischof und Kardinal berufen.

Betroffen, aber gefasst verfolgen die katholischen Gläubigen in Moskau die Agonie des Papstes. Inniges Mitgefühl und Gebete auch in Mexiko, ein Land mit dem Papst Johannes Paul zeitlebens ein ganz besonders tiefes Verhältnis verband. Hierhin führte 1979 seine allererste Papstreise. “In diesem Augenblick der Krise, im Grenzbereich von Leben und Tod, sind Trauer und Schmerz ganz selbstverständlich die erste Gefühle”, so Carlos Arguiar, Generalsekretär der mexikanischen Bischofskonferenz. “Doch gerade in diesem Moment sollten wir Gott von ganzem Herzen Dank sagen für das, was Papst Johannes Paul der Zweite für unser Land getan hat, für die immense Liebe, die dieser wahrhaft mexikanische Papst uns zuteil werden liess.” Auch an den biblischen Stätten des Christentums in Jerusalem und Bethlehem sind Gläubige und Pilger in ihren Gedanken beim Papst. Gebete und Kerzen bestimmen die Atmosphäre in den Kirchen Manilas. Die Philippinen sind eines der am strengsten katholischen Länder der Welt.