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Der Besucherstrom zum Petersdom hält an

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Der Besucherstrom zum Petersdom hält an

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Bereits eine Million Menschen sind aus aller Welt nach Rom gekommen, um von Johannes Paul II Abschied zu nehmen und bei der Trauerzeremonie am kommenden Freitag dabei zu sein. Die italienische Hauptstadt befindet sich spätestens seit dem Tod des Papstes am vergangenen Sonnabend im Ausnahmezustand.

Das Gedränge, die Warterei – all’ das scheint die Gläubigen nicht im Geringsten zu stören: “Wir sind glücklich, dass wir da sind”, sagt eine Frau und eine andere fügt hinzu: “Wir fahren nicht eher nach Hause zurück, bis wir den Papst gesehen haben” Doch nicht jeder hat so eine gute Konstitution, verkraftet die ganze Aufregung. So haben auch die Hilfskräfte alle Hände voll zu tun. Völlig unklar ist, wie viele Pilger insgesamt zum Großereignis anreisen werden – die Rede ist von bis zu vier Millionen Menschen. Weil Hotels schon seit langem in der Stadt ausgebucht sind, und auch in viele Sporthallen und Schulen keine weiteren Feldbetten passen, wurden rund um Rom breits Zeltstädte aufgebaut. Hier können die Besucher kostenlos übernachten. Reiseveranstalter aus verschiedenen Ländern bieten Extratouren an, mehrere Fluggesellschaften erhöhten ihre Kapazitäten.