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"Friedenskarawane" rollt zwischen Indien und Pakistan

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"Friedenskarawane" rollt zwischen Indien und Pakistan

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Im pakistanisch-indisch Grenzgebiet der Region Kaschmir ist eine alte Busverbindung wieder aufgenommen worden. Eingestellt wurde die Route zwischen den Städten Srinagar und Musaffarabad vor rund 60 Jahren. Pakistan und Indien hatten die Wiedereröffnung der Buslinie im November 2004 vereinbart. Es soll eine Geste des guten Willens beider Seiten sein.

Die beiden Atommächte bemühen sich um eine Lösung für Kaschmir, um das sie bereits zwei Kriege geführt hatten. Noch immer kommt es im Grenzgebiet zu blutigen Zwischenfällen. Die erneute Aufnahme Busverbindung soll helfen, Spannungen in der Region abzubauen. Militante Muslime kündigten allerdings an, die Busroute bekämpfen zu wollen. Bereits am Dienstag waren sieben Menschen bei der Explosion einer Sprengladung entlang der Strecke verletzt worden. Bei einem Angriff auf eine Touristenanlage im indischen Teil Kaschmirs erschossen Sicherheitskräfte einen mutmaßlichen Extremisten. Die Einschüchterungen und Anschläge hielten die ersten Reisenden aber nicht davon ab, ins Nachbarland zu fahren.