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Rom bereitet sich auf auf größtes Papstbegräbnis der Geschichte vor

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Rom bereitet sich auf auf größtes Papstbegräbnis der Geschichte vor

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Einen Tag vor der Beisetzung von Papst Johannes Paul II. wurde in Rom sein Testament veröffentlicht, in dem er um Messen und Gebete bat.

In der “ewigen Stadt” herrschen derweil choatische Verhältnisse. Immer mehr Pilger treffen in dRom ein. Bis morgen werden rund 4 Millionen Gläubige erwartet. Da extra errichtete Zeltstädte bereits überfüllt sind, müssen viele Gläubige in der kommenden Nacht auf der Straße schlafen. Die Schlage der Wartenden, die dem Papst im Petersdem die letzte Ehre erweisen wollen, wird hingegen stündlich überschaubarer. Gegen 23 Uhr wird die Basilika geschlossen. Aus dem letzten Willen Johannes Pauls II., der in verschiedenen Jahren verfasst wurde, geht hervor, dass der Papst im Jahr 2000 einen Rücktritt in Betracht gezogen hatte. In einem anderen Abschnitt des Testaments, niedergeschrieben 1982, befasste er sich mit einer möglichen Beisetzung in seiner polnischen Heimat. Er dankte der gesamten Welt und anderen Religionen für ihre Unterstützung. Das Testament umfasst insgesamt 15 Seiten. Im Vatikan wird unterdessen die Messe vorbereitet, die morgen früh um 10 Uhr beginnen soll. Rund 300.000 Menschen werden auf dem Petersplatz die Zeremonie verfolgen können. Die meisten Pilger müssen sich damit begnügen, die Trauerfeier auf einer von insgesamt sieben Videoleinwänden in Rom zu verfolgen.Rund 15.000 Sicherheitskärfte sollen für Ordnung sorgen. Der Luftraum über Rom ist gesperrt. In der Innenstadt gilt ein absolutes Fahrverbot. EuroNews wird live von der Messe berichten.