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Gasprom und BASF verstärken ihre Erdgas-Zusammenarbeit

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Gasprom und BASF verstärken ihre Erdgas-Zusammenarbeit

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Der russische Energiekonzern Gasprom und der deutsche Chemieriese BASF wollen stärker zusammenarbeiten. Beim deutsch-russischen Wirtschaftstreffen auf der Hannover-Messe unterzeichneten beide Unternehmen zwei Abkommen über Förderung, Transport und Vermarktung des russischen Erdgases. Die Energie-Zusammenarbeit spielt eine wichtige Rolle zwischen beiden Ländern, wie Bundeskanzler Gerhard Schröder hervorhob.

Konkret wollen die BASF-Tochter Wintershall und Gasprom gemeinsam Erdgas in Sibirien fördern und in eine Pipeline in der Ostsee investieren. In beiden Projekten erhält Gasprom einen Mehrheitsanteil. Auf deutscher Seite sind als weitere Partner der Versorger E.ON und die Ruhrgas AG im Gespräch. Angesichts sinkender Vorkommen in der Nordsee erlangt russisches Erdgas für Europa immer größere Bedeutung.