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Vatikan: Papstwahl beginnt ohne klaren Favoriten


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Vatikan: Papstwahl beginnt ohne klaren Favoriten

Im Vatikan werden die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor morgen Nachmittag in der Sixtinischen Kapelle die Abstimmung über den Nachfolger von Papst Johannes Paul II. beginnt.

115 Kardinäle aus 52 Ländern werden am streng abgeschirmten Konklave teilnehmen. Nach Presseberichten ist ein klarer Favorit bisher nicht auszumachen. Eine starke Position wird nach wie vor dem deutschen Kurienkardinal Josef Ratzinger zugeschrieben. Seine Anhänger argumentieren, er könne nach den bewegten Zeiten unter Johannes Paul II. wieder für Ruhe und Ordnung sorgen. Kritiker werfen Ratzinger vor, ein Wächter des orthodoxen Stillstands zu sein. Für die Papstwahl verzeichnet der Vatikan einen neuen Rekord: Rund 7000 Medienvertreter aus aller Welt haben sich zur Berichterstattung angemeldet.
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