Eilmeldung

Eilmeldung

Philips schaut wegen Flachbildschirmen in die Röhre

Sie lesen gerade:

Philips schaut wegen Flachbildschirmen in die Röhre

Schriftgrösse Aa Aa

Der niederländische Elektronikkonzern Philips enttäuscht die Anleger mit einem weitaus schlechteren Quartalsergebnis als erwartet. Er erwirtschaftete einen Nettogewinn von 117 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal waren es noch 150 Millionen. Analysten hatten zwar mit einem schlechteren Ergebnis gerechnet, die in Eindhoven vorgelegten Zahlen übertrafen jedoch alle Negativerwartungen.

Die Philips-Aktie rutschte deswegen am Montag bereits im frühen Handel deutlich nach unten, nämlich um fast vier Prozent. Insbesondere der Halbleiterbereich und Flachbildschirm-Fernseher lassen die Niederländer in die Röhre gucken. Dort gibt es Überkapazitäten bei der Prodkution. Die Verbraucher sind nicht dazu bereit, hohe Preise für solche Geräte zu zahlen. Philips ist nicht der einzige Elektronikkonzern, der deswegen Probleme hat. Auch der koreanische Konkurrent Samsung hat mit hohen Umsatzeinbußen im Flachbildschirm-Bereich zu kämpfen. Philips rechnet nicht mit einer schnellen Besserung im Halbleiterbereich; damit sei frühestens für die zweite Jahreshälfte zu rechnen.