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Der weltgrößte Autohersteller, General Motors, hat im ersten Quartal einen Milliardenverlust gemacht

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Der weltgrößte Autohersteller, General Motors, hat im ersten Quartal einen Milliardenverlust gemacht

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1,1 Milliarden Dollar – das war der höchste Verlust seit 1992. Die Lage in Europa habe sich aber stabilisiert, hiess es aus der Zentrale in Detroit. Das dortige Spar – und Restrukturierungsprogramm beginne zu greifen; die Marktanteile seien ausgeweitet worden. 26 In China konnte General Motors seinen Absatz weiter steigern.

Der Konzern ist damit auf dem drittgrößten Automarkt der Welt dem Marktführer Volkswagen auf den Fersen. Und auch der US-Autohersteller Ford will auf dem boomenden chinesischen Markt vorankommen.

Gemeinsam mit chinesischen Partnern und dem japanischen Mazda-Konzern will Ford im Osten des Landes ein Motorenwerk bauen. Dieses soll eine Jahreskapazität von 350 tausend Mototren haben. Das Joint-Venture nennt sich erst einmal provisorisch:Changan Ford Mazda Engine Company.

Der Präsident von Mazda Motors, Hisakazu Imaki, bat alle Beteiligten um ihre Unterstützung, um das Projekt zu großem Erfolg zu führen. Die Stadt Nanjing, wo das neue hochmoderne Motorenwerk gebaut wird, ist historisch vorbelastet: Im Dezember 1937 fiel sie der Japanischen Armee zu. Etwa 300.000 Chinesen sollen Schätzungen zufolge getötet worden sein.