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Kardinäle kommen erneut zur Papstwahl zusammen

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Kardinäle kommen erneut zur Papstwahl zusammen

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Im Vatikan ist beim ersten Wahlgang am Montagabend noch kein neuer Papst bestimmt worden. Aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle stieg schwarzer Rauch auf – das Zeichen für eine Wahl ohne Ergebnis. Tausende Gläubige hatten sich am ersten Konklave-Tag auf dem Petersplatz in Rom versammelt, um das Ritual zu verfolgen. Viele aber waren sich in den ersten Augenblicken gar nicht so sicher, manche hielten die Farbe für weiß und glaubten, die Wahl sei geglückt. Für diesen Vormittag sind zunächst zwei Wahlgänge vorgesehen.

Sollte dabei kein Kandidat die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit erhalten, wird am Nachmittag erneut gewählt. Die 115 Kardinäle könnten sich bereits heute auf einen neuen Papst einigen, meinen Beobachter. Der deutsche Kurienkardinal Joseph Ratzinger war zunächst als Favorit für die Nachfolge von Johannes Paul II. gehandelt worden. Doch das ist nicht viel mehr als Spekulation. Seine Wahl wäre jedenfalls eine Überraschung: Seit 480 Jahren stand kein Deutscher mehr an der Spitze der römisch-katholischen Kirche.