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Barroso setzt sich für schnelle Verhandlungen mit WTO ein

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Barroso setzt sich für schnelle Verhandlungen mit WTO ein

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EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Durao Barroso hat sich besorgt über die laufenden Verhandlungen mit der Welthandelsorganisation geäußert. Diese kämen zu langsam voran, sagte er. Bis zur Jahresabschlußkonferenz im Dezember in Hong Kong müsse eine Einigung erzielt werden. Das betonte Barroso vor den Mitgliedern der WTO in Genf: “Wir müssen mehr Fortschritte machen, wenn wir unsere Ziele für Hong Kong erreichen wollen – und es ist wichtig, dass wir diese Gelegenheit nicht verpassen. Die Europäische Union hat gezeigt, dass sie bereit ist, ihre Rolle in allen Bereichen der Verhandlungen zu übernehmen, auch in der Landwirtschaft. Allerdings müssen die anderen genauso handeln, auch die Entwicklungsländer”, so Barroso.Die Union hatte sich im vergangenen Jahr dazu bereit erklärt, Exportsubventionen bis zu einem unbestimmten Datum abzuschaffen, um eine weitere Liberalisierung in der Landwirtschaft voranzubringen. Jedoch gibt es immer noch Uneinigkeit zwischen Agrarimportländern, wie der EU, der Schweiz oder Japan auf der einen, und den Exportländern auf der anderen Seite über die Berechnungsmethode für Zölle. Die Agrarwirtschaft sei aber nur ein Teil der Verhandlungen. Auch um das Thema Dienstleistung müsse sich nun gekümmert werden, so Barroso weiter.