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Gewalt im Irak: Bombenexplosionen fordern zahlreiche Tote

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Gewalt im Irak: Bombenexplosionen fordern zahlreiche Tote

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Einen Tag nach der Regierungsbildung im Irak sind in der Hauptstadt Bagdad mehrere Bomben explodiert. Mindestens sieben Sicherheitskräfte der irakischen Nationalgarde wurden bei der Detonation von vier Autobomben getötet. Außerdem kamen mehrere Polizisten und Zivilisten ums Leben. Nach Medienberichten starben mindestens 17 Menschen. Rund 50 Personen wurden verletzt. Die Bomben explodierten in einem sunnitischen Bezirk Bagdads, in dem zahlreiche Aufständische aktiv sind. Nach Angaben der Sicherheitskräfte handelte es sich um Selbstmordattentate.

Zwei weitere Autobomben explodierten in der Stadt Madaen 40 Kilometer südöstlich von Bagdad – eine nahe einem Polizeirevier, die andere neben einem Krankenhaus. Angaben über Opfer gibt es nicht. Außerdem wurde ein US-Soldat getötet, als eine Bombe in Hawadscha, 200 Kilometer nördlich von Bagdad explodierte. Mindestens vier Soldaten wurden verletzt. Erst am Donnerstag hatte sich im Irak die erste demokratisch gewählte Regierung seit mehr als 50 Jahren gebildet.