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Italien und USA uneinig über Todesumstände Caliparis

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Italien und USA uneinig über Todesumstände Caliparis

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Ermittler aus Italien und den USA kamen bei der Untersuchung der Umstände, die zum Tod des italienischen Geheimdienstagenten Nicola Calipari im Irak führten, zu unterschiedlichen Ergebnissen. Dennoch räumte der stellvertretende Sprecher des US-Außenministeriums Adam Ereli ein: “Dieses tragische Ereignis wird die langjährige Freundschaft zwischen den Menschen in den USA und in Italien nicht beschädigen oder die Bereitschaft der beiden Länder schmälern zusammenzuarbeiten, um den Menschen im Irak zu helfen.”

In Rom unterstrich Außenminister Gianfranco Fini dennoch die Differenzen mit Washington: “Man kann der italienischen Regierung nicht zumuten, eine Version der Ereignisse zu unterzeichnen, die nicht mit der Realität übereinstimmt.” Das italienische Staatsfernsehen stellte fest, dass die linke Rückscheibe des Wagens bei der Übergabe des Autos an die italienischen Behörden fehlte. Rom und Washington streiten sich über die Geschwindigkeit des Wagens zum Zeitpunkt der tödliche Schüsse. Calipari hatte Anfang März die aus der Geiselhaft befreite Journalistin Giuliana Sgrena zum Flughafen von Bagdad begleitet, als ihr Wagen von US-Soldaten beschossen wurde.