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Australier im Irak entführt - Howard lehnt Forderung nach Truppenabzug ab

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Australier im Irak entführt - Howard lehnt Forderung nach Truppenabzug ab

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Im Irak ist erneut ein Ausländer entführt worden. Die Geiselnehmer brachten ein Video in Umlauf, auf dem der australische Ingenieur, der in Kalifornien lebt, um sein Leben fleht. Er appellierte an die USA, Großbritannien und Australien, die Truppen aus dem Land abzuziehen. Der 63Jährige war für die US-Truppen im Irak tätig.

Australiens Premierminister John Howard lehnte die Forderung der Entführer ab. Er versicherte, die Regierung werde alle möglichen Schritte unternehmen, um die Freilassung der Geisel zu erreichen: “Wir werden an unserer Politik festhalten, wir dürfen uns nicht von Kidnappern erpressen lassen. Wir dürfen uns unsere Außenpolitik nicht von Terroristen diktieren lassen.” Die Regierung werde so bald wie möglich ein Sondereinsatzteam nach Bagdad schicken, hieß es aus Canberra. Australien ist einer der engsten Verbündeten der USA im Irak und hat dort derzeit rund 550 Soldaten stationiert.