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New York: 40.000 Menschen fordern Vernichtung aller Atomwaffen

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New York: 40.000 Menschen fordern Vernichtung aller Atomwaffen

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Der Demonstrationszug begann in Manhattan und führte am Sitz der Vereinten Nationen vorbei, wo heute die Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages beginnt. Die Kritik der Atomgegner richtete sich vor allem gegen US-Präsident Bush, weil er Länder wie Iran und Nordkorea wegen ihrer Atomprogramme verurteile, das eigene Waffenarsenal aber nicht verschrotte.

An der Demonstration nahmen auch zahlreiche Überlebende der Atombombenabwürfe auf die beiden japanischen Städte Hiroschima und Nagasaki teil. “Wir wollen Bush und der Welt sagen, dass sie Atomwaffen abbauen müssen und der Atomwaffensperrvertrag verschärft werden muss. Außerdem fordern wir ein Ende der Besatzung im Irak, unsere Truppen müssen nach Hause kommen”, sagte ein Teilnehmer. 188 Staaten haben den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, doch nur die fünf Atommächte China, Frankreich, Großbritannien, Russland und die USA haben das Recht Nuklearwaffen zu besitzen. Die übrigen Länder dürfen keine nuklearen Waffen erwerben oder herstellen. Weil jedoch auch Nichtmitgliedsländer wie Indien und Pakistan über Atomwaffen verfügen, stellen Beobachter den Sinn dieses Vertrages in Frage.