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US-Notenbank erhöht Leitzinsen

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US-Notenbank erhöht Leitzinsen

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Die US-Notenbank hat zum achten Mal in Folge die Geldzügel angezogen. Der Offenmarktausschuss der Federal Reserveerhöhte die Leitzinsen von 2,75 auf 3 Prozent. Die Finanzmärkte hatten mit dieser Entscheidung gerehnet. Die US-Währungshüter unter Leitung von Alan Greenspan setzten damit ihre im Juni vergangenen Jahres begonnene Politik der mäßigen Zinserhöhungen fort. Das Zinsniveau in den USA liegt unter dem in Großbritannien aber nun deutlich über dem in der Eurozone.

Die US-Wirtschaft ist im Vergleich zu Europa weiter gewachsen, das Tempo ist jedoch das niedrigste seit zwei Jahren. Das Bruttoinlandsprodukt legte im ersten Quartal um 3,1 Prozent zu, im Vorjahreszeitraum waren es 3,8 Prozent. Ein schwächeres Wachstum gab es zuletzt in den ersten drei Monaten des Jahres 2003 mit 1,4 Prozent. Sorgen bereiten den Notenbankern vor allem die Inflation und die um 2,2 Prozent gestiegenen Verbraucherpreise.Sie hatten zuletzt Ende 2001 so schnell angezogen. Auch die hohen Ölpreise heizten die Inflation an. Für Kraftstoff mussten die Verbraucher tiefer in die Tasche greifen.