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Spanien: Regierungsprogramm zur Legalisierung von Einwanderen geht zu Ende

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Spanien: Regierungsprogramm zur Legalisierung von Einwanderen geht zu Ende

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Lange Schlangen und Wartezeiten bis zu zehn Stunden – Illegale Einwanderer in Spanien haben noch bis Samstagabend Zeit, eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung zu beantragen und damit offiziell registriert zu sein. Dann endet das seit Anfang Februar laufende Programm der spanischen Regierung zur Massenlegalisierung, durch das rund 700 Tausend Migranten Papiere erhielten.

“Ich will, dass alles in Ordnung ist, damit ich in Würde arbeiten kann”, meint ein Mann, “als Helfer in der Landwirtschaft.” Doch so einfach ist es nicht immer: “Mein Chef hat mich gefeuert, als ich ihn nach legalen Papieren fragte”, erklärte ein anderer. Und ein dritter meint, er werde es wohl nicht mehr innerhalb der Frist schaffen, er warte noch auf Unterlagen aus China. Einen Arbeitsvertrag über mindestens sechs Monate, ein makelloses polizeiliches Führungszeugnis aus dem Heimatland und eine Adresse in Spanien müssen die Bewerber vorlegen, um offiziell gemeldet zu sein. Es wird vermutet, dass sich in Spanien rund 1,7 Millionen Ausländer illegal aufhalten.