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Gedenken in Europa: 60. Jahrestag des Endes des II. Weltkriegs

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Gedenken in Europa: 60. Jahrestag des Endes des II. Weltkriegs

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US-Präsident George W. Bush ist am Samstagabend in den Niederlanden eingetroffen. Es ist die zweite Station auf seiner Europareise. Bush besucht Europa aus Anlass des 60. Jahrestages der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. Heute wird er an einer Gedenkfeier auf einem US-Soldatenfriedhof bei Maastricht teilnehmen.

Mehrere tausend Menschen demonstrierten in Amsterdam gegen den Besuch des US-Präsidenten. Sie bezeichneten Bush in Sprechchören als Terroristen und wandten sich gegen den Irak-Krieg. Die bürgerliche Regierung der Niederlande hat sich an der Besetzung des Irak beteiligt. Bush war am Samstagvormittag mit den den Staatsoberhäuptern Lettlands, Estlands und Litauens in Riga zusammengetoffen. Dabei verurteilte er die Besetzung des Baltikums durch die Sowjetunion und stellte die drei baltischen Staaten als Vorbild für die Nachbarländer hin: “Alle Nachbarstaaten Rußlands profitieren von der Ausbreitung der Demokratie – auch Russland. Stabile, wohlhabende Demokratien sind gute Nachbarn, sie handeln mit Freiheit und bedrohen niemanden.” Weißrußland bezeichnete Bush als “letzte Diktatur in Europa”. Die USA würden mit den Ländern in der Region zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die nächsten Wahlen in Weißrußland freie Wahlen würden.