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Moskau - GUS-Staaten erinnern an Sieg über Nazi-Deutschland

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Moskau - GUS-Staaten erinnern an Sieg über Nazi-Deutschland

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Die früheren Sowjetrepubliken erinnerten bei dem Treffen an den Sieg über Nazideutschland 1945. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte, Nazismus, Extremismus und Terrorismus seien Bedrohungen, die sich aus der gleichen ideologischen Quelle speisten.

Bevor morgen in Moskau 60 Jahre Kriegsende gefeiert wird, versammelten sich heute die Präsidenten der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten, GUS, in der russischen Hauptstadt. Die früheren Sowjetrepubliken erinnerten bei dem Treffen an den Sieg über Nazideutschland 1945. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte, Nazismus, Extremismus und Terrorismus seien Bedrohungen, die sich aus der gleichen ideologischen Quelle speisten. Zum ersten Mal am GUS-Treffen dabei: Der ukrainische Staatschef Viktor Juschenko und der kirgisische Übergangspräsident Kurmanbek Bakijew. Der georgische Präsident Michael Saakaschwili erschien aus Protest gegen die andauernde russische Militärpräsenz im Lande nicht. Moskau bereitet sich derweil auf den morgigen Höhepunkt der Feierlichkeiten vor. Insgesamt werden mehr als 50 Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter US-Präsident George W. Bush und der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder. Aus Angst vor möglichen Anschlägen tschetschenischer Rebellen wurde ein Teil der Hauptstadt für den Autoverkehr gesperrt. Mehrere Dutzend Flugzeuge und Kampfhubschrauber überwachen den Luftraum. 35.000 Polzisten und Sicherheitskräfte kontrollieren die Straßen Moskaus.