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Vorbereitungen in Moskau - Siegesparade vor 50 Staats- und Regierungschefs

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Vorbereitungen in Moskau - Siegesparade vor 50 Staats- und Regierungschefs

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Der russiche Präsident Vladimir Putin reagierte verärgert auf die Kritik aus dem Baltikum und den USA an der sowjetischen Expansionspolitik. Bei der Einweihung eines Denkmals in Moskau erklärte der Kremlchef, die Rote Armee habe durch ihren Sieg über das nationalsozialistische Deutschland Europa die Freiheit gebracht. Neben rund 7 Millionen Besuchern werden an diesem Montag zur Siegesfeier in Moskau mehr als 50 Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter US-Präsident George W. Bush und der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder. Die Präsidenten Estlands und Litauens nahmen die Einladung mit Blick auf die Geschichte nicht an.

Die Sicherheitsmaßnahmen sind beispiellos – ganze Straßenzüge in Moskau sind abgesperrt, mehr als 20 Tausend Polizisten werden im Einsatz sein. “Sie blockieren Straßen und machen, was sie wollen”, meint ein Mann aus Moskau. “Ich verstehe ja, dass Sicherheitsmaßnahmen aus Angst vor Terroranschlägen nötig sind, aber trotzdem…!” Als größte Bedrohung gelten tschetschenische Untergrundkämpfer, sie hatten in der Vergangenheit blutige Anschläge auf Siegesparaden verübt.