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Parade zum "Tag des Sieges" in Moskau

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Parade zum "Tag des Sieges" in Moskau

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Moskau, Roter Platz, am 60. Jahrestag des Sieges im “Großen Vaterländischen Krieg”. So wird er in historischer Anlehnung an den “Vaterländischen Krieg” gegen den Eroberer Napoleon 1812 genannt.

Vor einigen tausend Kriegsveteranen und mehr als 50 Staatsgästen nannte Präsident Wladimir Putin den Sieg über Hitler-Deutschland einen “Triumph der Gerechtigkeit” . Er erinnerte an die Millionen Opfer und an den gemeinsamen Kampf der früheren Sowjet-Republiken und sagte:“Es gibt keine Alternative zu unserer Bruderschaft”. Russland folge den Idealen von Freiheit, Demokratie und internationaler Zusammenarbeit. Die Lehre aus dem Krieg sei, eine Weltordnung der Sicherheit und Gerechtigkeit zu schaffen.Der russische Präsident würdigte die Versöhnung mit Deutschland als historisches Ereignis. “Ein leuchtendes Beispiel dieser Politik ist die historische Versöhnung zwischen Russland und Deutschland”, unterstrich der Kreml-Chef in Anwesenheit von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Zum erstenmal waren mit dem deutschen und dem japanischen Regierungschef so hochrangige Vertreter der ehemaligen Feindstaaten zur Siegesfeier eingeladen. Nach Putins Ansprache fuhren etwa 2500 Kriegsveteranen auf nachgebauten Armeelastwagen über den festlich geschmückten Roten Platz. Soldaten in historischen Uniformen liessen Erinnerungen an die von Marschall Schukow kommandierte Siegesparade im Juni 1945 aufleben. Anschließend begleiteten die Gäste das russische Präsidentenpaar zur Kranzniederlegung am Grabmal des unbekannten Soldaten im Alexandergarten des Kreml.Der deutsche Bundeskanzler wird am Nachmittag auch auf einem deutschen Soldatenfriedhof einen Kranz niederlegen.