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BP nimmt Pipeline zwischen Kaspischen und Mittelmeer in Betrieb

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BP nimmt Pipeline zwischen Kaspischen und Mittelmeer in Betrieb

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Vor dem Hintergrund steigender Ölpreiseist am Dienstag eine der weltweit größten Versorgungsleitungen in Betrieb genommen worden. Der Branchenriese BP setzte in Aserbaidschan die Pumpstation der Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline in Gang. Sie war von einem Konsortium unter Führung des britischen Konzerns in etwa zweijähriger Bauzeit errichtet worden.

Die Pipeline verbindet auf einer Länge von fast 1800 Kilometern die Ölfelder am Kaspischen Meer mit der türkischen Mittelmeerküste. Die Kosten dieses Projekts beliefen sich auf rund 2,8 Milliarden Euro. Täglich können etwa eine Million Barrel Rohöl transportiert werden. Das am Dienstag in Baku gepumpte Öl wird in einigen Wochen den türkischen Ölhafen Ceyhan erreichen. Die Ölbranche hält die Pipeline aus wirtschaftlichen Gründen für dringend notwendig, werden doch die Versorgungskapazitäten deutlich erhöht. Politisch jedoch ist die Ölleitung umstritten, da sie durch mehrere Konfliktregionen führt: das Grenzgebiet zwischen Aserbaidschan und Armenien sowie die Kurdenregion im Osten der Türkei.