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Im Irak ist erneut ein Ausländer entführt worden


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Im Irak ist erneut ein Ausländer entführt worden

Dabei handelt es sich um einen Japaner, der Sicherheitschef in einem amerikanischen Militärlager war. Die Extremistengruppe Ansar al-Sunna bekannte sich auf ihrer Internetseite zu der Entführung und veröffentlichte als Beweis den Ausweis der Geisel. Demnach ist der Japaner der einzige Überlebende eines Angriffs im Westirak bei dem sechzehn Menschen getötet wurden. Der Mann soll schwer verletzt sein.

Unterdessen appellierte die australische Botschaft an die Geiselnehmer ihres Landsmannes, ihn dringend mit Medikamenten zu versorgen. Der Australier, der am 1. Mai entführt worden war und ebenfalls für die US-Armee arbeitete, hat Herzprobleme und Bluthockdruck. Die jüngsten Entführungen und Anschläge nahm der frisch ins Amt eingeführte irakische Verteidigungsminister Saadoun al Doulaimi als Anlass für deutliche Worte. Die Regierung und die Menschen im Irak hätten mehr zu leiden als die in anderen Staaten, weil das Land zu einem regelrechten Treffpunkt für Terroristen aus aller Welt geworden sei, sagte der Sunnit bei seinem Amtsantritt gestern in Bagdad.
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