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Überraschungsbesuch: Condoleezza Rice im Irak

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Überraschungsbesuch: Condoleezza Rice im Irak

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US-Außenministerin Condoleezza Rice ist überraschend in den Irak gereist. In Bagdad besuchte sie amerikanische Truppen und traf den neuen Ministerpräsidenten Ibrahim Al-Dschafari. Rice zeigte sich zuversichtlich, dass trotz der monatelangen Regierungsbildung im Irak wie geplant bis August eine Verfassung ausgearbeitet werden könne. Sie mahnte aber auch eine stärkere Beteiligung der Sunniten am politischen Aufbau des Landes an.

Angesichts der jüngsten Welle der Gewalt im Irak zeigte sich die US-Außenministerin gelassen. Sobald die demokratischen Reformen griffen, hätten die Aufständischen keine Chance mehr, sagte sie. Rice hatte ihre Überraschungsvisite in den Kurdengebieten im Norden des Landes begonnen. Dort war sie zu einem Gespräch mit Kurdenführer Massud Barsani zusammengekommen. Es war der erste Besuch der amerikanischen Außenministerin im Irak seit ihrem Amtsantritt im Januar.