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Chiphersteller STMicroelectronics baut 3000 Stellen ab

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Chiphersteller STMicroelectronics baut 3000 Stellen ab

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Der französisch-italienische Chiphersteller STMicroelectronics hat den Abbau von etwa 3000 Arbeitsplätzen angekündigt. Diese Maßnahme sei Teil eines umfangreichen Restrukturierungsprogramms, mit dem das Unternehmen auf geringer werdende Gewinnmargen reagiere, hieß es.

Die Einsparungen durch die Stellenstreichungen sollen sich auf etwa 70 Millionen Euro pro Jahr belaufen. STMicroelectronics ist weltweit einem harten Wettbewerb ausgesetzt. Branchenführer ist der US-Riese Intel, der auf einen Jahresumsatz von 27 Milliarden Euro kommt. Gefolgt vom Südkoreaner Samsung und dem Japaner Toshiba. Wie der deutsche Mitbewerber Infineon litt STMicroelectronics bislang unter dem hohen Euro-Kurs, der die Halbleiter-Exporte deutlich verteuerte. Für das französisch-italienische Unternehmen trug dies im ersten Quartal des Jahres zu einem Nettoverlust von knapp 25 Millionen Euro bei. Hinzu kamen ein schwaches konjunkturelles Umfeld und ein sich abbremsendes Wachstumstempo. Eine genaue Prognose für die kommenden Monate wagte STMicroelectronics nicht. Dafür seien die Risiken zu groß.