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Deutsche Bank hält trotz Kritik an Stellenabbau fest

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Deutsche Bank hält trotz Kritik an Stellenabbau fest

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Ungeachtet anhaltender Kritik hält die Deutsche Bank an ihrem geplanten Stellenabbau fest. Am Rande der Hauptversammlung in Frankfurt kam es deswegen zu Protesten von Angestellten. Vorstandschef Josef Ackermann verteidigte dagegen seinen Kurs. Die Reduzierung des Personals sei notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Deutsche Bank ist mit Vermögenswerten über 900 Milliarden Euro das größte Finanzinstitut des Landes. Die auf Platz zwei liegende Hypovereinsbank ist gerade mal halb so groß. Im ersten Quartal hatte die Deutsche Bank ihren Gewinn unerwartet deutlich um 17 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro gesteigert. Für die Zukunft setzt der Branchenprimus vor allem auf eigenes Wachstum. Allerdings schloß Ackermann auch weitere Zukäufe nicht aus. Bis zum Jahresende will er die Eigenkapitalrendite vor Steuern auf 25 Prozent erhöhen. Die Gewerkschaften erneuerten indes ihre Kritik. Es gehe nicht an, dass Gewinne und Renditen zu Lasten der Beschäftigten gesteigert würden.