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Air France und KLM ziehen ein Jahr nach Fusion positive Bilanz

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Air France und KLM ziehen ein Jahr nach Fusion positive Bilanz

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Ein Jahr nach ihrer Fusion haben Air France und KLM eine positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit vorgelegt. Gemeinsam erwirtschafteten die Fluggesellschaften aus Frankreich und den Niederlanden einen Nettogewinn von rund 350 Millionen Euro. Ein Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum um 7,3 Prozent auf 19 Milliarden Euro. Die Zahl der Passagiere kletterte von 59 Millionen auf 64,8 Millionen. Die Aktionäre des fusionierten Unternehmens bekommen demnächst eine Dividende von 15 Cent pro Aktie ausgeschüttet. Die Geschäftsführung sieht sich damit in ihrem Kurs bestätigt. Synergiefeffekte und Kostensenkungsprogramme hätten die positiven Zahlen möglicht gemacht, hieß es. Und das trotz des deutlichen Anstiegs des Preises für Flugbenzin. Kerosin verteuerte sich im ersten Jahr der französisch-niederländischen Zusammenarbeit um 33 Prozent. 2,7 Milliarden Euro mußte das Unternehmen dafür ausgeben. Für das kommende Geschäftsjahr ist Air France-KLM weiter optimistisch. Gerechnet wird mit einem deutlich besseren Betriebsergebnis, da sich das Unternehmen von seinen Anteilen am Reservierungssystem Amadeus trennt – was zusätzliche 800 Millionen Euro in die Kasse spülen dürfte.