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Die USA schränken Textilimporte aus China weiter ein

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Die USA schränken Textilimporte aus China weiter ein

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Es geht um vier Produktkategorien. Dazu gehören Männerhemden aus Baumwolle und Synthetik und Männerhosen. Das Vorpreschen der Amerikaner dürfte auch bei einigen europäischen Ländern Anklang finden, allen voran Frankreich, das gemeinsam mit Spanien, Griechenland und einigen osteuropäischen Ländern Druck auf die EU-Kommission ausübt.

Der französische Industrieminister Patrick Devejian reiste unterdessen nach Peking, wo er sich einen Überblick über die chinesischen Produktionsbedingungen verschaffte; und war sichtlich beeindruckt von der Qualität der gefälschten Polohemden. Dabei äußerte sich der Minister zuversichtlich, dass China werde seine Textilexporte bald mit einer Steuer belegt. Die chinesische Seite reagierte jedoch zurückhaltend. “Ein offener Markt ist für uns eine große Herausforderung, und wir werden auch weiter in diese Richtung drängen. Bis das aber soweit ist, hoffen wir, dass die neuen Handelsrichtlinien allen einen fairen und gleichen Zugang zum Markt gewähren”, sagte Handelsminister Bo Xilai. Als China der Welthandelsorganisation beitrat, ließ es unter bestimmten Bedingungen Textilimportbeschränkungen bis 2008 zu.