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Proteste in Jerusalem: Laura Bush nicht willkommen

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Proteste in Jerusalem: Laura Bush nicht willkommen

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Die amerikanische First Lady Laura Bush hat ihre zweitägige Reise durch Israel und die Palästinensergebiete begonnen. Dabei wurde sie in Jerusalem von aufgebrachten israelischen Nationalisten empfangen. Rund 40 Demonstranten machten ihrem Unmut Luft und forderten die Freilassung ihres Landsmannes Jonathan Pollard, der wegen Spionage eine lebenslange Haftstrafe in den USA verbüßt.

Ein großes Aufgebot an israelischen Sicherheitskräften musste beim Besuch der Ehefrau von US-Präsident George W.Bush an der Klagemauer die Demonstranten zurückdrängen. Auch in Ost-Jerusalem kam es zu kleineren Zwischenfällen. Beim Besuch des Felsendoms wurde Laura Bush von palästinensischen Demonstranten wüst beschimpft. Sie warfen den USA vor, Krieg gegen den Islam zu führen und sahen den Besuch des ältesten erhaltenen islamischen Gebäudes als Provokation an. Laura Bush unternimmt die Reise durch den Nahen Osten, um sich dort für Frauenrechte einzusetzen und anti-amerikanischen Ressentiments entgegenzutreten. Nach einem Besuch der palästinensischen Stadt Jericho wird sie am Montag nach Ägypten weiterreisen.