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Todesopfer bei Anschlägen im Irak

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Todesopfer bei Anschlägen im Irak

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Die Gewalt im Irak nimmt kein Ende. Vor einem gut besuchten Restaurant in Bagdad ist am Montagmittag eine Autobombe explodiert. Angaben der irakischen Polizei zufolge wurden dabei mindestens neun Menschen getötet und mehr als hundert verletzt. Mindestens 14 Autos sollen zerstört worden sein. Die Explosion ereignete sich in einem vornehmlich von Schiiten bewohnten Stadtteil der irakischen Hauptstadt. In den vergangenen Tagen hatten sich die Spannungen zwischen Sunniten, aus denen sich vornehmlich der Widerstand im Land rekrutiert, und den Schiiten verstärkt. Zur Ermordung eines Sicherheitsberaters der Regierung in Bagdad bekannte sich im Internet die Terrorgruppe um Abu Mussab al-Sarkawi, die zum Netzwerk al-Qaida gehört. Die Aufständischen nahmen Wael Rubaie und dessen Fahrer unter Beschuss, als diese auf dem Weg zur Arbeit waren. Bei Anschlägen auf eine Militärbasis bei Samarra nördlich von Bagdad sind vier Iraker getötet und vier US-Soldaten verletzt worden. Vor einem Gemeindehaus in der Nähe der Stadt Kirkuk wurden nach Angaben der Polizei sechs Menschen getötet, darunter vier Angehörige der Patriotischen Union Kurdistans, die das Gemeindehaus bewachten. 18 weitere Iraker wurden verletzt. Bei einer am Sonntagabend begonnen Großrazzia amerikanischer und irakischer Sicherheitskräfte im Westen Bagdads wurden fast 300 Verdächtige festgenommen.