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Religiös motivierte Gewalt in Pakistan

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Religiös motivierte Gewalt in Pakistan

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Bei einem Bombenanschlag auf schiitische Muslime in Islamabad sind mindestens 18 Menschen getötet worden. Mehr als 30 Gläubige wurden offiziellen Angaben zufolge verletzt. Der Sprengsatz detonierte in einer gleichermaßen von Schiiten und Sunniten genutzten Kultstätte der pakistanischen Hauptstadt. Unbestätigen Informationen zufolge handelte es sich um einen Selbstmordanschlag. Die pakistanische Regierung verurteilte die Tat. Bislang übernahm niemand die Verantwortung dafür. Der Bari-Imam-Schrein liegt nahe der Residenz des Ministerpräsidenten und mehrerer diplomatischer Vertretungen. Schiiten wie Sunniten beanspruchen die Kontrolle darüber. In Pakistan kommt es immer wieder zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen radikalen Sunniten und Angehörigen der schiitischen Minderheit. Seit Anfang der 90-er Jahre sind dabei mehr als 4 000 Menschen ums Leben gekommen.