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Italien: Einigung im öffentlchen Dienst - Generalstreik abgewendet

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Italien: Einigung im öffentlchen Dienst - Generalstreik abgewendet

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Die italienische Regierung hat sich mit den Gewerkschaften auf eine Erhöhung der Bezüge im öffentlichen Dienst geeinigt. Nach einem monatelangen Verhandlungsmarathon werden die Gehälter der gut drei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst um durchschnittlich fünf Prozent angehoben. Damit wurde das von der Regierung Berlusconi ursprünglich gemachte Angebot von gut vier Prozent deutlich übertroffen.

Die Gewerkschaften zeigten sich mit dem Verhandlungsergebnis sehr zufrieden. Gewerkschaftsführer Guglielmo Epifani erklärte, die Belastungen für den Haushalt Italiens seien moderat ausgefallen. Und auch Wirtschaftsminister Domenico Siniscalo bezeichnete den erzielten Kompromiss als ausgewogen. Die Gehaltserhöhung werde die Effizienz im öffentlchen Dienst fördern und die Kaufkraft stützen. Mit der Einigung konnte die Regierung Berlusconi den für Juni in Aussicht gestellten Generalstreik der großen Gewerkschaften abwenden. Ein Gewerkschaftssprecher erklärte, am Montag sei mit einer Rücknahme des Streikaufrufs zu rechnen.