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Ahmadineschad will an iranischem Atomprogramm festhalten

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Ahmadineschad will an iranischem Atomprogramm festhalten

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Der gewählte iranische Präsident Mahmud Ahmadineschad hat die Leitlinien seiner künftigen Politik aufgezeigt. Zuvor jedoch besuchte er das Grabmal von Revolutionsführer Khomeini. Beobachter werteten dies als symbolische Geste des streng islamistischen Politikers. Anschließend stellte er sich in Teheran der Presse. Dabei sprach er auch den internationalen Streit über das iranische Nuklearprogramm an. Er werde die Gespräche mit der Europäischen Union darüber weiter führen, sagte er. Zugleich stellte er klar, dass der Iran auf Atomenergie angewiesen sei.

Ahmadineschad hatte sich in der Stichwahl überraschend klar gegen den früheren Präsidenten Rafsandschani durchgesetzt. Dessen Wähler befürchten nun, dass das Reformrad wieder zurückgedreht wird. “Ich bin pessimistisch”, meint einer von ihnen. “Es geht bald wieder so zu wie in den ersten Revolutionsjahren” International wie auch im Iran wurde das Wahlverfahren kritisiert. Die EU-Kommission forderte eine rasche Aufklärung der Beschwerden über angebliche Unregelmäßigkeiten.