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Südostasien gedenkt Tsunami-Katastrophe vor sechs Monaten

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Südostasien gedenkt Tsunami-Katastrophe vor sechs Monaten

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Mehr als die Hälfte der insgesamt 220.000 Opfer kamen in Banda Aceh, der Region im Norden Sumatras ums Leben. Weitere 90.000 Menschen werden noch vermisst. Nur langsam lief seitdem das Wiedaufbauprogramm der indonesischen Regierung für Banda Aceh und die Insel Nias an. Viele Menschen hausen noch immer in provisorischennotunterfünften. Auch Khao Lak ist noch längst nicht zur Normalität zurückgekehrt. In Thailand war sie die am schwersten betroffene Region. Zwar wird überall kräftig gematert, gesägt und gehämmert, doch etliche Thais, die alles verloren haben, sind ängstlich. Sie wollen ihre Häuser nicht mehr am Meer bauen. In Thailand starben 5395 Menschen durch den Tsunami. Die mächtige Flutwelle hatte Teile Indonesiens, Sri Lankas, Indiens und Thailands völlig überraschend getroffen. Ganze Landstriche wurden durch die Wucht des Wassers zerstört, 1,8 Millionen Menschen verloren ihr Dach über dem Kopf. Unter den 220.000 Toten aus 50 Nationen waren auch 557 Deutsche, 100 Schweizer und 75 Österreicher.