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Nach der Wahl im Iran - Westen besorgt über Verschärfung des Atomkonflikts

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Nach der Wahl im Iran - Westen besorgt über Verschärfung des Atomkonflikts

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Nach der Wahl des konservativen Hardliners Mahmud Ahmadinedschad zum iranischen Präsidenten wächst weltweit die Sorge um eine mögliche Verschärfung des Atom-Konflikts. Israel dringt auf ein härteres internationales Vorgehen gegen Teheran und sein Atomprogramm.

“Angesichts der atomaren Bedrohung durch den Iran muss die internationale Gemeinschaft mehr denn je eine einheitliche und strikte Politik gegenüber dem Land formulieren”, erklärte der israelische Außenminister Silvan Schalom. “Wir müssen sicherstellen, dass westliche Staaten nicht zu Geiseln des iranischen Extremismus werden. Wir rufen den UN-Sicherheitsrat auf, sich dieses Themas anzunehmen.” Der neugewählte iranische Präsident hatte am Sonntag auf einer Pressekonferenz bekräftigt, er wolle die Atomgespräche mit der Europäischen Union unverändert fortsetzen – gleichzeitig stellte er klar, auf die friedliche Nutzung der Atomenergie könne sein Land nicht verzichten. Die US-Regierung nannte die Präsidentschaftswahl im Iran eine Scheinwahl. Zur Person Ahmadinedschads sagte Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, dieser sei jung, aber er sei kein Freund der Demokratie.