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Unterhaus stimmt über Einführung von Ausweisen ab.

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Unterhaus stimmt über Einführung von Ausweisen ab.

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Der britische Streit um die Einführung von Personalausweisen strebt seinem parlamentarischen Höhepunkt zu.Zu entscheiden haben die Abgeordneten im Unterhaus über zwei Dinge, die die Regierung verbinden möchte: Biometrische Merkmale sollen in die Reisepässe kommen und bei der Gelegenheit möchte man gleich noch Personalausweise einführen.

Ersteres wird von Kritikern als zu teuer und längst nicht so sicher wie versprochen kritisiert. Den Personalausweis schließlich betrachten die meisten Briten als Eingriff des Staates in ihre Privatsphäre. Regierungschef Tony Blair hatte mit dem günstigen Zeitpunkt argumentiert, und damit, dass es billiger sei, zwei Neuerungen auf einmal einzuführen. “In den kommenden Jahren wird es in Europa eine Visa- und Ausweisrevolution geben. Wir haben die Chance uns an die Spitze dieser Entwicklung zu setzen, indem wir biometrische Reisepässe und digitale Ausweise einführen. Die Zeit für die Idee ist reif. “Derweil sorgen Gerüchte für Unruhe, die Regierung wolle zur Finanzierung der digitalen Ausweise die persönlichen Daten der 44 Millionen Bürger an interessierte Unternehmen verkaufen. Britische Medien erinnern die Regierung daran, dass Winston Churchill 1951 die Wahlen gewann mit dem Versprechen, die im Krieg eingeführten Ausweise wieder abzuschaffen.