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US-Wirtschaftswachstum stärker als erwartet: 3,8 Prozent im ersten Quartal

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US-Wirtschaftswachstum stärker als erwartet: 3,8 Prozent im ersten Quartal

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Die USA sind weiter auf dem Pfad der wirtschaftlichen Erholung. So wuchs das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal stärker als bisher angenommen. Das Handelsministerium in Washington korrigierte die Wachstumsquote zum zweiten Mal in diesem Jahr nach oben – und zwar auf nun 3,8 Prozent. Noch im Mai war die Behörde von 0,3 Punkten weniger ausgegangen. Trotz der hohen Energiepreise wird für das zweite Quartal mit einem Wachstum von 3,5 Prozent gerechnet.

Die robuste wirtschaftliche Entwicklung ist den Angaben zufolge vor allem auf stärkere Exporte sowie einen zweistelligen Anstieg beim privaten Wohnungsbau zurückzuführen. Zudem liege die Inflationsrate niedriger als noch im Vormonat angegeben. Beides zusammen, Konjunkturboom und Preisstabilität, dürften nach einhelliger Meinung von Analysten dazu führen, dass die US-Notenbank am Donnerstag ihre Politik der kleinen Zinsschritte fortsetzt. Gerechnet wird mit einem Anstieg des wichtigsten Leitzinses um einen weiteren Viertelprozentpunkt auf dann 3,25 Prozent. Es wäre die neunte moderate Zinserhöhung in Folge. Im Vergleich dazu liegt das Zinsniveau in der Eurozone seit zwei Jahren unverändert bei zwei Prozent. Und daran dürfte sich sobald nichts ändern. Die New Yorker Finanzmärkte rechnen indes fest mit einer Zinserhöhung durch die Fed. Alles andere wäre eine gewaltige Überraschung. Und die traut man der Federal Reserve am Vorabend des Nationalfeierstags nicht zu.