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ABB baut 1300 Stellen ab und schockt Märkte mit Gewinnwarnung

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ABB baut 1300 Stellen ab und schockt Märkte mit Gewinnwarnung

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Der schwedisch-schweizerische Industriekonzern ABB will im Rahmen eines tiefgreifenden Restrukturierungsprogramms rund 1300 Stellen streichen. Betroffen ist das Transformatorengeschäft, das weltweit etwa 13.000 Mitarbeiter beschäftigt. Zugleich gab das Unternehmen eine Gewinnwarnung heraus. Das zweite Quartal werde deutlich schwächer ausfallen als das erste.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete ABB bei einem Umsatz von 17,3 Milliarden Euro einen Gewinn von nur 460 Millionen Euro – und das bei Schulden von sieben Milliarden Euro. Besonders stark fallen bei ABB Personalkosten ins Gewicht – der Konzern hat mehr als 100.000 Angestellte. Zwar ist die Schweiz von dem Stellenabbau nicht betroffen, dennoch sind die Gewerkschaften entsetzt. Deutlich negativ fiel auch die Reaktion der Zürcher Börse aus. Der ABB-Kurs stürzte zweitweise um mehr als zehn Prozent ab. Anschließend erholte sich er etwas.