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Bush kündigt Initiative für Afrika an

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Bush kündigt Initiative für Afrika an

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US-Präsident George W. Bush hat im Vorfeld des G8-Gipfels nächste Woche im schottischen Gleneagels angekündigt, bis 2010 die amerikanischen Finanzhilfen für den krisengeschüttelten Kontinent zu verdoppeln. Gleichzeitig rief Bush die Führer der afrikanischen Staaten zu Reformen auf, damit die Hilfsaktion nicht verpuffe.

Mehr Geld für Afrika: US-Präsident George W. Bush hat im Vorfeld des G8-Gipfels nächste Woche im schottischen Gleneagels angekündigt, bis 2010 die amerikanischen Finanzhilfen für den krisengeschüttelten Kontintent zu verdoppeln. Gleichzeitig rief Bush die Führer der afrikanischen Staaten zu Reformen auf, damit die Hilfsaktion nicht verpuffe. Die von Bush geplante Hilfe soll daran geknüpft werden, ob die Regierungen Afrikas damit verantwortungsvoll umgehen. Der US-Präsident steht unter Druck, die Unterstützung für den in weiten Teilen verarmten Kontinent zu verstärken. Solchen Druck sollen auch die am Samstag weltweit veranstalteten Live 8-Konzerte ausüben. Internationale Stars und lokale Musikgruppen wollen dabei die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Lage der Menschen in Afrika lenken. Die Konzerte, die in den G8-Ländern wie hier in Rom und in Berlin, sowie in Johannesburg stattfinden, wurden von Kritikern aber inzwischen als nutzlos bezeichnet. Sie würden nur der Selbstbeweihräucherung der Veranstalter dienen, so der Vorwurf.