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Gemeinsam gegen die Armut: Live8-Konzerte und Großdemonstrationen weltweit

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Gemeinsam gegen die Armut: Live8-Konzerte und Großdemonstrationen weltweit

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Nach Meinung von Bob Geldorf wird dieser Samstag die Welt verändern, zumindest ein kleines bisschen. Zwanzig Jahre nach den ersten Live-Aid-Konzerten hat der irische Musiker ein weiteres weltweites Rock- und Pop-Spektakel auf die Beine gestellt. Ziel: auf die Not in ärmeren Ländern, vor allem in afrikanischen, aufmerksam machen und die Forderung nach Schuldenerlass einmal um den Globus schicken.

Geld kommt bei den Konzerten nicht zusammen – sie gelten ausschließlich der politischen Sensibilisierung. Nachdem das Fehlen von afrikanischen Künstlern heftig kritisiert worden war, organisierte man ein weiteres Konzert in der englischen Grafschaft Cornwall. Allein an den Orten des Geschehens werden insgesamt 2 Millionen Zuschauer erwartet – dazu ein Milliardenpublikum vor Leinwänden, Fernseh- und Radiogeräten. Gleichzeitig rechnen die Veranstalter einer Großdemonstration im schottischen Edinburgh mit mehr als Hunderttausend Menschen – Motto der Veranstaltung: “Make Poverty History” – zu deutsch: “Lasst Armut der Vergangenheit angehören”. Die ersten Teilnehmer trafen bereits ein. Die Live8-Konzerte und zahlreiche Protestveranstaltungen sollen bis zum G8-Gipfel am 6. Juli in Schottland öffentlichen Druck auf die teilnehmenden Staats- und Regierungschefs ausüben, die Hilfsbereitschaft zu erhöhen.