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Russland: 750-Jahrfeier in Kaliningrad - Kreml weist Kritik zurück

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Russland: 750-Jahrfeier in Kaliningrad - Kreml weist Kritik zurück

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Im russischen Kaliningrad, dem früheren Königsberg, wird das 750jährige Bestehen der Stadt gefeiert. Russlands westlichste Gebietshauptstadt war 1255 durch den Deutschen Ritterorden gegründet worden. Für diesen Sonntag hat der russische Präsident Wladimir Putin den französischen Staatschef Jacques Chirac sowie den deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder zu den Feierlichkeiten eingeladen.

Dies sei ein internationaler Ort, Europa und Russland träfen hier zusammen, so eine Bewohnerin der Stadt. Sie hoffe, dass Frieden bleibe. Nach dem zweiten Weltkieg fiel die frühere ostpreußische Metropole der damaligen Sowjetunion zu. Heute ist das Kaliningrader Gebiet eine russische Exklave in der Europäischen Union. Ranghohe Politiker aus den beiden Nachbarstaaten Polen und Litauen sind zu den Feierlichkeiten jedoch nicht eingeladen. Die Kritik des polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski, wonach dies ein Fehler sei, wies der Kreml harsch zurück.