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Mehrere Tote durch Wetterkapriolen in Europa


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Mehrere Tote durch Wetterkapriolen in Europa

Schwere Gewitter, Wolkenbrüche und Hochwasser haben in einigen Ländern Europas Häuser und Brücken eingerissen, Straßen überschwemmt und mindestens neun Menschenleben gefordert. Hier in Belgien wurden nach Angaben der Feuerwehr mehr als 1200 Straßen und Keller überflutet. In zweien seiner Lagerhallen sei das Wasser sogar anderthalb Meter hoch gestanden, berichtete dieser Anwohner. Blitzeinschläge steckten mehrere Dachstühle in Brand. Besonders West-Flandern ist von den Unwettern betroffen. Mehrere Straßen mussten gesperrt werden.

Auch in Frankreich sorgten die Wetterkapriolen für Großeinsätze der Feuerwehr. In der Region um Lille wurden zahlreiche Straßen von Wassermassen überflutet und mussten gesperrt werden. Bei Arras in Nordfrankreich wurden wegen schwerer Gewitter vier Campingplätze evakuiert. Die rund 200 Camper mussten in Turnhallen und Gemeinderäumen untergebracht werden. In Teilen der Niederlande fiel innerhalb weniger Stunden so viel Regen wie sonst im Durchschnitt in einem ganzen Monat. Auch im Norden Italiens sorgten die Regenfälle mit schwerem Hagel in den Regionen Venetien und Lombardei für Überschwemmungen und Behinderungen im Straßen- und Bahnverkehr. In Bulgarien wurde heute in mehreren Regionen der Notstand ausgerufen. Und im Süden Rumäniens stehen ganze Landstriche unter Wasser.
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