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Unstimmigkeiten vor dem G8 Gipfel in Schottland

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Unstimmigkeiten vor dem G8 Gipfel in Schottland

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Unmittelbar vor dem G8 Gipfel in Schottland deutet alles auf ein konfliktreiches Treffen hin. Bei Zusammenstößen mit der Polizei sind in der schottischen Hauptstadt Edingburgh etwa 20 Personen leicht verletzt worden. 90 Demonstranten wurden festgenommen.Nach Polizeiangaben handelte es sich um wenige gewaltbereite Randalierer, die mit Steinen und Flaschen warfen.Der Großteil der etwa eintausend in der Stadt versammelten Menschen hatte zuvor friedlich demonstriert.Und auch unter den Gipfelteilnehmern deuten sich Meinungsverschiedenheiten an:Angesprochen auf Zugeständisse in Richtung Kyoto-Protokoll winkte der US-Präsident ab:

Das Motto: Eine Hand wäscht die andere könne man hier nicht anwenden. Schließlich hätten er und Tony Blair stets das beste für ihr jeweiliges Land tun wollen, so Bush. Weiter sagte Bush: Er wolle sich nicht zu einer rechtlich bindenden Begrenzung der Treibhaus-Emissionen verpflichten. Das wäre eine erneute Absage an das Klimaschutzprotokoll, das bisher alle G8-Länder unterzeichnet haben – nur die USA nicht. Optimismus dagegen verbreiteten die Außenminister Großbritanniens und Deutschlands. Obwohl eine geplante Aufstockung der Entwicklungshilfe umstritten ist. Er sei davon überzeugt, dass man sowohl bei der Entwicklungshilfe als auch beim Klimaschutz zu einem befriedigenden Ergebnis kommen wird, so Straw. Entscheiden werden die Hauptdarsteller ab Mittwoch in Edingburgh – deren Plastik-Kopien haben am Flughafen schon mal Gipfelluft geschnuppert.