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Im Irak sind erneut viele Unschuldige Opfer von Anschlägen geworden

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Im Irak sind erneut viele Unschuldige Opfer von Anschlägen geworden

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Das schwerste Attentat ereignete sich im Westen Bagdads, wo mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 40 verletzt wurden. Am alten Muthanna-Flughafen hatte sich ein Attentäter inmitten einer Gruppe künftiger Rekruten in die Luft gesprengt.

Die Männer wollten sich für den Militärdienst bewerben; ein Job, der bei jungen Irakern wegen der relativ guten Bezahlung trotz der Gefahren stark nachgefragt ist. Auf dieses und andere Rekrutierungsbüro sind in der jüngeren Vergangenheit immer wieder Anschläge verübt worden. Erst vor einer Woche kamen bei einem ähnlichen Anschlag 20 Menschen ums Leben. Auch in der nordöstlich gelegenen irakischen Stadt Kirkuk sprengte sich ein Mann in die Luft. Er riss drei Zivilisten mit in den Tod. 10 Menschen wurden verletzt. Der Anschlag galt dem Direktor der Gemeindeverwaltung, der jedoch überlebte. Auch in der nordirakischen Mossul kamen vier Polizisten ums Leben, als sich ein Selbstmordattentäter in unmittelbarer Nähe eines Autokonvois des örtlichen Polizeichefs in die Luft sprengte.