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Hausdurchsuchungen nach Bombenanschlägen in Großbritannien

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Hausdurchsuchungen nach Bombenanschlägen in Großbritannien

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Die britische Polizei hat in Verbindung mit den Bombenanschlägen vom vergangenen Donnerstag in London fünf Wohnungen durchsucht. Scotland Yard teilte mit, die Durchsuchungen in der Region West Yorkshire seien von Mitgliedern einer Anti-Terroreinheit ausgeführt worden. Festnahmen habe es bei der Aktion nicht gegeben. Obwohl viele Pendler wieder die U-Bahn in London benutzen, gilt in der britischen Hauptstadt noch immer die zweithöchste Terroralarmstufe. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter noch leben und weitere Anschläge planen könnten. Für Aufsehen sorgte eine Anweisung des amerikanischen Militärs, nach der in Großbritannien stationierte US-Soldaten nicht nach London fahren dürfen. Bislang wurden 52 Todesopfer gezählt, 31 Menschen werden noch vermisst. Die Behörden befürchten deshalb, dass die Zahl der Opfer auf mehr als 80 steigen könnte. Am Montag wurde ein erstes Opfer, eine 53jährige Frau, identifiziert. Die Polizei in London hofft nun auf die Hilfe der Bevölkerung.