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UN-Vollversammlung debattiert über Erweiterung des Weltsicherheitsrats

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UN-Vollversammlung debattiert über Erweiterung des Weltsicherheitsrats

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In New York hat vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen die Debatte über eine mögliche Erweiterung des Weltsicherheitsrats begonnen. Einig waren sich die ersten Redner, dass die UNO für das 21. Jahrhundert fit gemacht werden muss. Doch wie die Erweiterung des Rates aussehen soll – das ist weiter unklar. Umstritten ist die Anzahl der neuen Mitglieder in dem derzeit 15köpfigen Gremium und die Frage, ob ständige Mitglieder hinzukommen sollen.

Brasilien, Deutschland, Japan und Indien streben die Erweiterung um sechs neue ständige Sitze an – zwei davon für afrikanische Staaten. Außerdem wollen sie vier neue nicht-ständige Mitglieder. Zunichte machen könnte die Pläne von Präsident Lula da Silva, Kanzler Schröder und Co. die Afrikanische Union. Sie entschied bei ihrem Gipfel, drei Sitze für den Kontinent zu fordern. Italien, Mexiko und Pakistan schließlich schlagen eine Vergrößerung des Gremiums nur um nicht-ständige Mitglieder vor. Für die Annahme einer Resolution ist die Zweidrittelmehrheit der 191 UNO-Staaten nötig.