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Attentäter von London waren Briten

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Attentäter von London waren Briten

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In Großbritannien geht die Suche nach den Hintermännern der Anschläge vom vergangenen Donnerstag weiter. Klar ist inzwischen, dass es sich bei den vier mutmaßlichen Tätern um Briten mit pakistanischem Hintergrund handelt. Einer von ihnen soll aus Luton bei London kommen. Dort fand die Polizei am Dienstag ein Fahrzeug, das mit den Anschlägen in Zusammenhang stehen könnte. Die anderen drei Männer im Alter zwischen 19 und 30 Jahren stammen aus der nordenglischen Stadt Leeds. Die Täter seien nie aufgefallen oder mit dem Gesetz in Konflikt geraten, hieß es. Sie sollen alle bei den Anschlägen ums Leben gekommen sein. Sollten sich diese Berichte bestätigen, wären es die ersten Selbstmordanschläge in West-Europa. Der britische Rat der Muslime zeigte sich schockiert über die neuen Erkenntnisse. Überwachungskameras zeigen die Vier gemeinsam im Londoner Bahnhof King’s Cross. Dort sollen sie sich getrennt haben und in die drei U-Bahnlinien eingestiegen sein, in denen später die Bomben explodierten. Auch der Bus, in dem eine Bombe gezündet wurde, fuhr hier ab. Bei den Anschlägen waren mindestens 52 Menschen getötet und 700 verletzt worden. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer auf über 80 steigen könnte. Im Zuge der Ermittlungen wurde ein Verdächtiger festgenommen. In Großbritannien herrscht nun Angst vor weiteren Anschlägen.